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Die Zutaten der Website – der Inhalt

Die Zutaten der Website – der Inhalt

1000 500 Face & Content

Mit den Zutaten einer Website ist hier der Inhalt einer Website gemeint. Das können sein: Text, Bilder, Sounds, Videos und Animationen. Genau wie beim Kochen bestimmt auch hier die Qualität der Zutaten über den Genuss oder auch das Benutzererlebnis.

Ehe die Webinhalte aufgenommen werden, müssen sie ansprechend bereitgestellt werden. Der Seitenbesucher überfliegt gleich einem Scanverfahren den Inhalt, greift markante Eckdaten wie Überschriften und Bildinhalte auf, um sich dann eventuell dem detaillierten Inhalte zu widmen.

 

Die Kraft ‚Inhalt‘

  1. Inhalt beantwortet Fragen

Verbraucher suchen oft nach Antworten auf Fragen, die sie haben. Wenn Ihr Inhalt diese Fragen beantwortet, werden Sie wahrscheinlich Ihre Website ganz oben in den Suchergebnissen finden. Sie sollten sich überlegen, mit welchen Fragen kommen Ihre Seitenbesucher und wie können Sie Antworten geben.

 

  1. Inhalt spricht direkt zu Kunden

Wenn Sie Inhalte erstellen, die Ihre Kunden nützlich finden, haben sie das Gefühl, mit ihnen zu sprechen. Blogbeiträge oder Videos, die direkt auf Kundenfragen aus Ihrem Fachgebiet zugeschnitten sind, zeigen Kunden, dass Sie sich für ihre Anliegen interessieren. Wenn Sie beispielsweise eine Handwerksfirma besitzen und mithilfe eines Videos vorführen, wie Sie Aufgaben aus Ihrem Leistungsspektrum lösen, evtl. unter Einsatz von Spezialtechnik, werden Ihre Kunden sich schnell überzeugen lassen von Ihrer Kompetenz und eine konkrete Anfrage an Sie richten.

 

  1. Inhalt verkauft Produkte

Ihre Webinhalte können sehr effektive Kaufsargumente liefern. Bildmaterial kann diese Kraft steigern. Für produktbezogene Geschäfte können so z.B. die praktischen Verwendungsmöglichkeiten demonstriert werden. Wenn Sie sich auf Dienstleistungen spezialisiert haben, können Fotos von Mitarbeitern Brücken zum Kunden bauen.

Der Inhalt einer Website wird als eines der effektivsten Marketingbausteine betrachtet. Man spricht vom Content Marketing. Kunden bevorzugen heute Informationen aus Webartikeln. Die klassische Anzeige als Offline-Werbung hat inzwischen weniger Einfluss auf die Kaufentscheidung. Konsumenten und Kunden informierten sich gezielt und suchen nach aufschlussreichen Informationen im Netz.

 

Wie komme ich zu gutem Inhalt?

an drei Beispielen erklärt

 

  1. Text

Text ist nicht gleich Text. Dem wird jeder zustimmen. Manche Texte muss man als Leser mühevoll durcharbeiten und andere Zeilen liest man flüssig und besten Falls mit Vergnügen durch. Schreiben Sie allgemeinverständlich.

Was aber soll der Text auf Ihrer Website leisten? Schreiben Sie an erster Stelle für den Leser. Teilen Sie ihm mit, wonach er sucht. Erst an zweiter Stelle bringen Sie Ihre Anliegen unter. Das erfordert Empathie. Versuchen Sie sich in den Leser hineinzuversetzen. Fühlt sich ein Seitenbesucher auf Ihren Seiten wohl und verweilt, hat das einen positiven Effekt auf das Ranking.

Genau wie die Klickrate ist die Zeit, die ein Leser auf einer Seite verbringt, ein Benutzerinteraktionssignal. Diese Zeit auf der Seite wird als Verweilzeit bezeichnet. Kurze Verweilzeiten werden mit Inhalten niedriger Qualität in Verbindung gebracht und lange Verweilzeiten als Zeichen für aussagekräftige Inhalte gesehen.

Verwenden Sie Elemente, die die Aufmerksamkeit einfangen wie Bilder und Videos. Erschlagen Sie Ihre Leser nicht mit einem Text dicht wie eine Betonwand. Lockern Sie ihre Textinhalte auf. Lange Absätze sind für die Verweildauer tödlich. Verwenden Sie kurze Absätze.

Doch manchmal führt kein Weg zum Text, zumindest nicht in Eigenbemühung. Da helfen dann professionelle Textersteller weiter. Es gibt Plattformen, die mit Autoren jeder Fachrichtung zusammenarbeiten. Ich empfehle Textbroker.de. Hier bekommen Sie auch Texte in anderer Sprache, wenn Sie beispielsweise in Englisch bloggen. Ein gutes und ausführliches Briefing bei Textanfragen verhilft zu guten Texten.

Nun haben wir den Textinhalt selbst betrachtet. Aber zu bedenken ist auch, wie kommt der Text optisch daher. Mit welcher Wirkung unterstützen Schriftarten den Inhalt und die Aussagekraft. Jede Schriftart (engl. Fonts) löst eine Regung beim Betrachter aus. Das wird mitunter nicht immer ganz genau den gleichen Effekt  auslösen. Dazu sind die Menschen zu verschieden. Die eigene Kultur, regionale Gewohnheiten, das Geschlecht, Konventionen und zeitaktuelle Trends bestimmen den Grad der  Wirkung. Eine Schriftart kann mit einer Haltung in Verbindung gebracht werden, kann ein Kollektiv ansprechen wie Berufsgruppen und kann etwas im Unterbewußtsein des Lesers auslösen. Wer tiefer in diese Materie eintauchen möchte, liest dazu das Buch ‚Why Fonts Matter‘ von Sarah Hyndman. Achtung: Das ist ein englischer Titel. Wenn Sie Fachliteratur in fremder Sprache nicht scheuen, werden Sie an diesem Buch Ihr Vergnügen haben und erhellende Momente!

 

  1. Bild

Ich bin der Auffassung, dass auch das Bildmaterial über das Wohl und Weh einer Website bestimmt. Und das in dreierlei Hinsicht: Bildaussage, Bildqualität und Bildrechte.

Bevor Sie ein Bild auf Ihrer Website einbinden, prüfen Sie, was es für Ihr Webprojekt leisten kann. Der Bildgehalt sollte nicht missverständlich sein. Die Bildqualität einzuschätzen obliegt natürlich jedem nach seinem Geschmack. Aber wissen Sie auch, was dem Seitenbesucher gefällt oder was unterbewusst als „aufgeräumtes“ Bild  wahrgenommen wird? Darüber lohnt es sich Gedanken zu machen. Und nicht zuletzt sollten Sie nur rechtlich unbedenkliches Bildmaterial verwenden.

Wer sich aufmachen möchte und plant Produktfotos seines Webshops selbst zu erstellen, kann sich als Laie wertvolle Tipps im Blogartikel ‚Wie Sie tolle Produktfotos für Ihren Online-Shop machen‘ des Printservice MOO.com abholen. Damit erreichen Sie eine  deutliche Kostenersparnis. Und vielleicht haben Sie sogar große Freude ihre Produkte in Szene zu setzen, ins rechte Licht zu rücken. Der ein oder andere wird jedoch merken, gute Aufnahmen sind nicht immer so leicht erstellt, wie das Ergebnis glauben läßt. Wer die Kosten nicht scheut und wo sehr viele Objekte abzulichten sind, wendet sich an einen Profi. Es gibt Fotografen, die sich auf Produktfotografie spezialisiert haben. Sie werden Augen machen, mit welcher Geschwindigkeit und zu welchen verhältnismäßig guten Konditionen, diese Arbeit erledigt werden kann. Nachfragen lohnt sich immer!

Bildinhalte erfordern in Zeiten des responsiven Webdesign auch auf technischer Ebene den Seitenbetreiber heraus. Für die verschiedenen Endgeräte ist es wichtig, das Bildmaterial auch in verschiedene Größen vorzuhalten. Auf mobilen Endgeräten will niemand warten bis sich ein Bild von gigantischem Ausmaß aufgebaut hat und vielleicht noch das Datenvolumen ans Limit bringt. Mit dem SrcSet-Attribut ausgestattet, werden Bildgrößen entsprechend der Endgeräte ausgegeben – klein zu klein und groß zu groß. Sollte das verwendete Theme über diese Funktion nicht verfügen, kann man mit Plugins nachrüsten. In meinem Blogartikel ‚WP Plugins – meine Liebsten!‘ werden Sie fündig, wenn Sie die Bilddateien auf Ihrer Website bändigen wollen.

 

  1. Video

Durch das Hinzufügen von Videos zu Ihrer Website kann Ihr Content weiter aufgewertet werden. Interessante Inhalte binden die Aufmerksamkeit und verlängern die Verweildauer des Besuchers. Wie kommt nun ein Video in Ihre Website? Es kann wie ein Bild hochgeladen (upload) werden oder auf einer Sharing-Plattform bereitgestellt und in Ihre Website eingebettet (embed) werden. Sie werden jedoch feststellen, dass die meisten Leute, die WordPress verwenden, lieber einen Video-Sharing-Dienst von Drittanbietern wie YouTube oder Vimeo verwenden, um ihre Videos hochzuladen. Der Grund sind gleich mehrere Vorteile: einfaches Teilen, keine Datenlast, Sichtbarkeit und Traffic sowie eine implementierte Videoqualitätsoptimierung seitens der Dienste.

 

Wählen und entwickeln Sie sorgfältig Ihre Inhalte. Am Ende ist der Gehalt und die Mischung die Rezeptur für ein sinnvolles und wirkungsvolles Besuchererlebnis.